Kontrolleur rückwärts aus Bus gestoßen – 40-Jähriger an Kopf und Rücken verletzt

Offenbach (Hessen). Ein Unbekannter soll am Donnerstagnachmittag einen Fahrkartenkontrolleur aus einem Bus gestoßen haben. Der 40-Jährige stürzte rückwärts und verletzte sich am Kopf sowie am Rücken.

Der Mitarbeiter des Prüfdienstes musste sich in einem Krankenhaus medizinisch behandeln lassen. Der mutmaßliche Angreifer flüchtete zu Fuß in Richtung Main. Die Polizei sucht Zeugen.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Tatzeit: Donnerstagnachmittag gegen 16:15 Uhr.
  • Tatort: Ein Bus der Linie 41 am Marktplatz in Offenbach.
  • Verletzter: Ein 40-jähriger Fahrkartenkontrolleur erlitt Verletzungen an Kopf und Rücken.
  • Flucht: Der unbekannte Mann entfernte sich zu Fuß in Richtung Main.
  • Hinweise: Polizei Offenbach, Telefon 069 8098-1234.

Angriff beim Einsteigen in Bus der Linie 41

Der Kontrolleur bestieg gegen 16:15 Uhr am Marktplatz einen Bus der Linie 41. Dabei soll der Unbekannte den Bus verlassen und den Mitarbeiter des Prüfdienstes aus dem Fahrzeug gestoßen haben.

Der 40-Jährige stürzte rückwärts aus dem Bus und verletzte sich am Kopf sowie am Rücken. Zur medizinischen Behandlung begab er sich in ein Krankenhaus.

Unbekannter mit grauer Sportjacke gesucht

Der mutmaßliche Täter flüchtete nach dem Angriff zu Fuß in Richtung Main. Er wird wie folgt beschrieben:

  • männlich,
  • etwa 20 bis 25 Jahre alt,
  • athletische Statur,
  • schwarze, lockige Haare,
  • graue Sportjacke, blaue Jeans und weiße Turnschuhe.

Die Polizei in Offenbach hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung aufgenommen.


Wer hat den Angriff am Marktplatz beobachtet?

Zeugenhinweise nimmt die Polizei in Offenbach unter der Telefonnummer 069 8098-1234 entgegen.


 

Quelle: Polizeipräsidium Südosthessen
Bildquelle: Symbolbild © Leesle/iStock.com


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Andere direkt ansprechen statt nur allgemein um Hilfe rufen

Wer einen Angriff beobachtet, kann Hilfe organisieren, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Die Bundespolizei empfiehlt, Umstehende gezielt einzubeziehen.

Konkrete Personen um Unterstützung bitten

Sprechen Sie beispielsweise eine Person anhand ihrer Kleidung direkt an und bitten Sie sie, die Polizei zu verständigen. Eine gezielte Ansprache macht deutlich, wer welche Hilfe übernehmen soll.

Notruf absetzen und genau beobachten

Bei einem akuten Angriff den Polizeinotruf 110 wählen. Den Ort, das Geschehen und die Zahl der betroffenen Personen schildern. Prägen Sie sich Aussehen, Kleidung und Fluchtrichtung des Angreifers ein.

Verletzte unterstützen und als Zeuge helfen

Kümmern Sie sich um verletzte Personen, soweit dies ohne eigene Gefährdung möglich ist. Stellen Sie sich der Polizei als Zeuge zur Verfügung. Auch einzelne Beobachtungen können zur Aufklärung beitragen.

Beispiel für eine klare Ansprache: „Sie mit der blauen Jacke, rufen Sie bitte die Polizei. Ich bleibe bei dem Verletzten.“


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion