Günterscheid (Rheinland-Pfalz). Ein zunächst unklarer Aufprall an einem ICE hat am Donnerstagabend gegen 22:45 Uhr einen Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Im Verlauf der Erkundung stellte sich heraus, dass der Zug mit einem Reh kollidiert war.
Der Lokführer hatte auf Höhe der Ortslage Günterscheid einen Aufprall bemerkt und daraufhin eine Notbremsung eingeleitet. Da zunächst unklar war, ob es sich um einen Zusammenstoß mit einer Person handelte, wurden die Einsatzkräfte alarmiert.
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Das Wichtigste auf einen Blick
- Alarmierung: Donnerstagabend gegen 22:45 Uhr nach einem Aufprall an einem ICE bei Günterscheid.
- Ausgangslage: Zunächst war unklar, ob der Zug mit einer Person zusammengestoßen war.
- Erkundung: Feuerwehrtrupps suchten den betroffenen Abschnitt nach bestätigter Streckensperrung zu Fuß ab.
- Ergebnis: Der ICE war mit einem Reh kollidiert. Am Zug wurden keine Beschädigungen festgestellt.
- Einsatzende: Nach rund einer Stunde für die Feuerwehr. Der ICE konnte seine Fahrt später fortsetzen.
Feuerwehr sucht gesperrten Streckenabschnitt ab
Die Einheiten Windhagen und Neustadt fuhren verschiedene Punkte entlang der Strecke an. Die Einheit Fernthal blieb in Bereitstellung.
Nach der bestätigten Sperrung der Bahnstrecke suchten mehrere Trupps der Feuerwehr den betroffenen Streckenabschnitt zu Fuß ab. Im Verlauf der Erkundung konnte festgestellt werden, dass der Zug mit einem Reh kollidiert war.
ICE kann seine Fahrt fortsetzen
Da am ICE keine Beschädigungen festgestellt wurden, konnte dieser seine Fahrt später fortsetzen.
Neben Feuerwehr und Rettungsdienst waren die Landespolizei, die Bundespolizei sowie ein Notfallmanager der Deutschen Bahn im Einsatz. Für die Feuerwehr konnte der Einsatz nach rund einer Stunde beendet werden.
Quelle: Feuerwehr VG Asbach
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Polizei.news informiert | Sicherheit an Bahnstrecken
Gleisanlagen nicht betreten
Die Feuerwehr weist auf die erheblichen Gefahren im Bereich von Bahnstrecken hin. Das Betreten der Gleisanlagen ist lebensgefährlich und strengstens verboten.
Hohe Geschwindigkeiten
Insbesondere auf ICE-Strecken fahren Züge mit sehr hohen Geschwindigkeiten. Gleisanlagen sind deshalb kein Ort für eigene Erkundungen oder Abkürzungen.
Langer Bremsweg
Züge haben einen sehr langen Bremsweg. Auch eine eingeleitete Notbremsung bedeutet daher nicht, dass ein Zug unmittelbar zum Stillstand kommt.
Gesicherter Zugang für Einsatzkräfte
Auch bei Feuerwehreinsätzen dürfen die Gleise erst nach einer bestätigten Streckensperrung und entsprechenden Sicherungsmaßnahmen betreten werden.
Wichtig: Ein Einsatz an einer Bahnstrecke ist keine Freigabe für Außenstehende, sich den Gleisen zu nähern oder sie zu betreten.
Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion