507 Gramm Kokain hinter dem Handschuhfach – zwei Männer in Untersuchungshaft

Erkelenz (Nordrhein-Westfalen). Der Aachener Zoll hat Ende Oktober bei einer Fahrzeugkontrolle auf der A46 insgesamt 507 Gramm Kokain hinter einem Handschuhfach entdeckt. Gegen den 27-jährigen Fahrer und seinen 55-jährigen Beifahrer wurde Untersuchungshaft angeordnet.

Die Einsatzkräfte hatten das Fahrzeug der beiden Männer bei Erkelenz aus dem fließenden Verkehr gezogen. Bei der anschließenden Kontrolle gaben die Insassen an, zuvor in den Niederlanden gewesen zu sein und keine Drogen, Waffen oder größeren Mengen Bargeld mitzuführen.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Kontrolle: Ende Oktober auf der A46 bei Erkelenz durch den Aachener Zoll.
  • Drogenfund: Ein Block Kokain mit einem Gesamtgewicht von 507 Gramm hinter dem Handschuhfach.
  • Beschuldigte: Ein 27-jähriger Fahrer und sein 55-jähriger Beifahrer.
  • Weitere Feststellungen: Zwei zur amtlichen Entstempelung ausgeschriebene Kennzeichen im Kofferraum sowie der Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
  • Ermittlungen: Die Zollfahndung Essen ermittelt wegen mutmaßlichen Drogenschmuggels. Ein Richter ordnete Untersuchungshaft gegen beide Männer an.

Zoll entdeckt Kokainblock hinter dem Handschuhfach

Die weiteren Angaben der Männer erschienen den Zöllnerinnen und Zöllnern verdächtig. Bei der anschließenden Fahrzeugkontrolle entdeckten sie hinter dem Handschuhfach einen szenetypisch verpackten Block Kokain mit einem Gesamtgewicht von 507 Gramm.

Der 27-jährige Fahrer und sein 55-jähriger Beifahrer wurden wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vorläufig festgenommen. Der Zoll stellte die Drogen sicher. Den Männern wird die Einfuhr von mehr als einem halben Kilogramm Kokain vorgeworfen.

Weitere Kennzeichen im Kofferraum gefunden

Im weiteren Verlauf der Kontrolle fanden die Einsatzkräfte zwei Kfz-Kennzeichen, die im Kofferraum versteckt waren. Es stellte sich heraus, dass die Kennzeichen zur amtlichen Entstempelung ausgeschrieben waren.

Außerdem bestand der Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, da der Mann am Steuer keinen Führerschein vorweisen konnte. Die Polizei Heinsberg übernahm diese beiden Sachverhalte zuständigkeitshalber.

Richter ordnet Untersuchungshaft an

Die weiteren Ermittlungen wegen des mutmaßlichen Drogenschmuggels führt die Zollfahndung Essen.

Beide Beschuldigte wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach einem Richter vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft an.

 

Quelle: Hauptzollamt Aachen
Bildquelle: Hauptzollamt Aachen


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Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion