Unfall direkt vor der Feuerwache – zehn Verletzte in Krankenhäuser gebracht

Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen). Unmittelbar vor der Feuer- und Rettungswache II ist es am frühen Abend zu einem Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen gekommen. Zehn Personen wurden medizinisch versorgt und in verschiedene Krankenhäuser gebracht.

Mitarbeitende der nahegelegenen Wache leisteten sofort Erste Hilfe. Aufgrund des umfangreichen Schadenereignisses wurden weitere Einsatzkräfte nachalarmiert. Angesichts der hohen Anzahl an Verletzten wurde zudem das Einsatzstichwort „MANV“ – Massenanfall von Verletzten – ausgelöst.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Unfallort: Unmittelbar vor der Feuer- und Rettungswache II in Mönchengladbach-Holt.
  • Verletzte: Zehn Personen wurden versorgt und in verschiedene Krankenhäuser transportiert.
  • Soforthilfe: Mitarbeitende der Wache leisteten unmittelbar Erste Hilfe.
  • Alarmierung: Wegen der hohen Verletztenzahl wurde das Einsatzstichwort „MANV“ ausgelöst.
  • Rettung: Niemand war in einem Fahrzeug eingeklemmt.

Zehn Verletzte versorgt und in Krankenhäuser gebracht

Nach der ersten Erkundung durch Feuerwehr und Rettungsdienst stand schnell fest, dass keine Personen in ihren Fahrzeugen eingeklemmt waren. Die Maßnahmen der Feuerwehr konzentrierten sich daher auf die Unterstützung bei der Rettung und Versorgung der verletzten Personen.

Insgesamt wurden zehn Personen medizinisch versorgt und durch den Rettungsdienst in verschiedene Krankenhäuser transportiert.

Feuerwehr unterstützt die Unfallaufnahme

Nach Abschluss der Rettungs- und Versorgungsmaßnahmen unterstützte die Einheit Rheindahlen der Freiwilligen Feuerwehr die Polizei bei der Unfallaufnahme. Eine angeforderte Drohne der Informations- und Kommunikationsgruppe musste nicht mehr eingesetzt werden.

Zur Klärung der Unfallursache sowie der näheren Umstände des Unfalls hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Im Einsatz waren der Lösch- und Hilfeleistungszug der Feuer- und Rettungswache II in Holt, der Rüstwagen aus dem Technik- und Logistikzentrum in Holt, sechs Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, die Einheit Rheindahlen und die IuK-Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr. Die Einsatzleitung hatte Brandamtmann Sebastian Teeuwen.

 

Quelle: Feuerwehr Mönchengladbach
Bildquelle: Feuerwehr Mönchengladbach


Polizei.news erklärt | Einsatzbegriffe
Was bedeutet „MANV“?

Die Abkürzung steht für „Massenanfall von Verletzten“. Das Einsatzstichwort weist auf eine Lage hin, bei der zahlreiche Verletzte versorgt werden müssen.

Ein Begriff für die Einsatzorganisation

„MANV“ beschreibt die Versorgungssituation. Aus dem Stichwort allein lässt sich nicht ablesen, welche Verletzungen einzelne Betroffene erlitten haben.

Mehrere Aufgaben greifen ineinander

Bei einem Unfall mit vielen Verletzten müssen Rettung, medizinische Versorgung und die Transporte organisiert werden. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei übernehmen dabei unterschiedliche Aufgaben.

Verletzt bedeutet nicht eingeklemmt

Die Zahl der Verletzten und die Frage, ob Menschen in Fahrzeugen eingeschlossen oder eingeklemmt sind, beschreiben unterschiedliche Aspekte einer Unfalllage.

Gut zu wissen: Auch die Zahl eingesetzter Rettungswagen oder Notarzteinsatzfahrzeuge erlaubt für sich genommen keine Aussage über den Gesundheitszustand einzelner Betroffener.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion