Dinslaken (Nordrhein-Westfalen). Am Donnerstagabend wurde um 19:05 Uhr die Feuerwehr Dinslaken mit den Einheiten Hiesfeld, Stadtmitte und Hauptwache zu einem Kellerbrand in den Ortsteil Hiesfeld alarmiert.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte konnte eine Verrauchung in einer Doppelhaushälfte festgestellt werden. Der Bewohner des Hauses konnte ebenfalls vor Ort angetroffen werden.
Polizei.news | Deutschland | Täglich aktuell
Das Wichtigste auf einen Blick
- Alarmierung: Die Feuerwehr rückte am Donnerstagabend um 19:05 Uhr zu einem Kellerbrand in Hiesfeld aus.
- Vermutete Ursache: Bei Holzarbeiten eingesaugte glimmende Partikel dürften den Filter eines Staubsaugers entzündet haben.
- Bewohner: Er verhinderte mit einem Feuerlöscher eine Ausbreitung und verließ das Haus unverletzt.
- Einsatz: Die Feuerwehr kontrollierte den Keller, führte Nachlöscharbeiten durch und befreite das Gebäude vom Rauch.
Glimmende Partikel dürften Staubsaugerfilter entzündet haben
Bei maschinellen Holzarbeiten wurden im Keller vermutlich glimmende Partikel mit einem angeschlossenen Staubsauger eingesaugt, welche dann den Staubsaugerfilter in Brand gesetzt haben.
Der Bewohner hatte mithilfe eines Feuerlöschers einen Löschversuch durchgeführt und damit eine Ausbreitung des Feuers verhindert. Anschließend konnte er sich unverletzt ins Freie retten.
Feuerwehr kontrolliert Keller und belüftet Gebäude
Ein Trupp unter Atemschutz kontrollierte den Keller im Anschluss und brachte den Staubsauger für Nachlöscharbeiten hinaus.
Mithilfe einer Überdruckbelüftung wurde das Gebäude vom Brandrauch befreit. Nach rund 60 Minuten konnten alle Einheiten wieder zu ihren Standorten einrücken.
Quelle: Feuerwehr Dinslaken
Bildquelle: Feuerwehr Dinslaken
Polizei.news informiert | Verhalten bei Rauchentwicklung
Eigenschutz geht vor Löschversuch
Auch bei einem kleinen Brand kann Rauch schnell zur Gefahr werden. Unternehmen Sie Löschversuche nur, wenn Sie sich dabei nicht selbst gefährden.
Verrauchte Bereiche meiden
Betreten Sie keine verrauchten Räume. Verlassen Sie den Gefahrenbereich über einen sicheren, rauchfreien Weg und warnen Sie andere Personen, ohne sich selbst zu gefährden.
Türen schließen und Feuerwehr verständigen
Schließen Sie beim Verlassen möglichst die Tür zum Brandraum, ohne sie abzuschließen. Verständigen Sie die Feuerwehr über den Notruf 112 und nennen Sie den genauen Einsatzort.
Bei versperrtem Fluchtweg bemerkbar machen
Gehen Sie nicht durch einen verrauchten Treppenraum. Halten Sie die Tür zum Rauch geschlossen und machen Sie sich an einem Fenster oder Balkon sowie telefonisch bei den Einsatzkräften bemerkbar.
Gut zu wissen: Ein gelöschter sichtbarer Brand bedeutet nicht automatisch, dass keine Glutnester mehr vorhanden sind. Im geschilderten Einsatz kontrollierte die Feuerwehr den Keller und führte Nachlöscharbeiten durch.
Praktischer Tipp: Weisen Sie die eintreffende Feuerwehr ein und teilen Sie mit, wo es gebrannt hat und ob sich noch Personen im Gebäude befinden könnten.
Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion