(Suhl, Thüringen). Am frühen Montagmorgen, den 02.11.2026, teilte ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer gegen 03:50 Uhr einen Geisterfahrer zwischen dem Autobahndreieck Suhl und dem Tunnel «Berg Bock» mit.
Laut Angaben des Mitteilers, soll es sich hierbei um einen Pkw gehandelt haben.
Polizei.news | Deutschland | Täglich aktuell
Das Wichtigste auf einen Blick
- Ort: A71 zwischen dem Autobahndreieck Suhl und dem Tunnel „Berg Bock“
- Meldezeit: 2. November 2026, gegen 03:50 Uhr
- Fahrzeug: Laut Mitteilung ein Pkw; Fahrzeugführer bislang unbekannt
- Auffahren: Von der A73 kommend am Autobahndreieck Suhl entgegen der Fahrtrichtung auf die A71 aufgefahren
- Weiterer Verlauf: Sehr langsame Fahrt entgegen der Richtung Schweinfurt bis vor den Tunnel; dort gewendet und anschließend in ordnungsgemäßer Richtung weitergefahren
- Zeugensuche: Beobachtungen, Kennzeichen oder Kennzeichenfragmente sowie Angaben zu möglichen Gefährdungen erbeten
Der unbekannte Fahrzeugführer befuhr die A73 in Fahrtrichtung Suhl und ordnete sich am Autobahndreieck Suhl auf den Fahrbahnast der A71 in Fahrtrichtung Schweinfurt ein.
Anstatt sich ordnungsgemäß auf dem Beschleunigungsstreifen in Fahrtrichtung Schweinfurt einzuordnen und auf diese Richtungsfahrbahn aufzufahren setzte der unbekannte Fahrzeugführer den linken Fahrtrichtungsanzeiger und fuhr entgegen der Fahrtrichtung auf die A71 auf.
Der Richtungsfahrbahn Schweinfurt fuhr die unbekannte Person sehr langsam bis vor den Tunnel «Berg Bock» entgegengesetzt entlang und wendete dort das Fahrzeug. In der weiteren Folge setzte die unbekannte Person in ordnungsgemäßer Richtung auf der Richtungsfahrbahn Schweinfurt die Fahrt fort.
Zeugenaufruf
Die Polizei sucht Zeugen, welche sich zu dieser Zeit auf der A71 in Fahrtrichtung Schweinfurt befanden, die Geisterfahrt wahrnehmen konnten, das Kennzeichen oder Kennzeichenfragmente ablesen konnten und möglicherweise gefährdet wurden.
Autobahnpolizeiinspektion Thüringen: 036601 70-0 Bezugsnummer: 0279790/2026
Quelle: Autobahnpolizeiinspektion Thüringen
Bildquelle: Symbolbild © Smileus/Shutterstock.com
Polizei.news informiert | Falschfahrerwarnung
Geisterfahrer gemeldet: Tempo reduzieren, rechts bleiben und nicht überholen
Eine Falschfahrerwarnung verlangt besondere Aufmerksamkeit. Wer auf dem betroffenen Autobahnabschnitt unterwegs ist, sollte besonnen reagieren und riskante Fahrmanöver vermeiden.
1. Geschwindigkeit verringern und Abstand halten
Reduzieren Sie kontrolliert das Tempo und vergrößern Sie den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Beobachten Sie den Verkehr aufmerksam und bleiben Sie bremsbereit.
2. Rechts fahren und auf Überholen verzichten
Fahren Sie auf dem äußersten rechten Fahrstreifen und überholen Sie nicht. Beachten Sie Verkehrsmeldungen und informieren Sie sich über den betroffenen Abschnitt und die gemeldete Fahrtrichtung.
3. Gegebenenfalls einen sicheren Zwischenstopp einlegen
Nutzen Sie nach Möglichkeit den nächsten Parkplatz oder verlassen Sie die Autobahn an der nächsten Ausfahrt. Warten Sie dort auf Entwarnung, wenn Sie die Situation nicht sicher einschätzen können.
Gut zu wissen: Wer selbst versehentlich zum Falschfahrer geworden ist, sollte keinesfalls versuchen, durch Wenden oder Rückwärtsfahren die Situation zu korrigieren. Warnblinkanlage einschalten, vorsichtig an den nächstgelegenen Fahrbahnrand fahren, das Fahrzeug abstellen und sich möglichst hinter einer Schutzplanke in Sicherheit bringen. Anschließend die Polizei über 110 verständigen.
Praktischer Tipp: Lassen Sie Verkehrswarnungen während der Fahrt eingeschaltet. Bei einer Falschfahrerwarnung sind Autobahnnummer, Fahrtrichtung und der genau bezeichnete Abschnitt entscheidend.
Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion