(Bochum, Nordrhein-Westfalen). Geister, Gespenster und Hexen feierten in der Halloween-Nacht aus Sicht der Feuerwehr weitgehend entspannt.
Besondere Einsatzlagen oder größere Schadensereignisse waren nicht zu verzeichnen.
Polizei.news | Deutschland | Täglich aktuell
Das Wichtigste auf einen Blick
- Bilanz: Aus Sicht der Feuerwehr verlief die Halloween-Nacht ohne besondere Einsatzlagen oder größere Schadensereignisse.
- Rettungsdienst: Insgesamt 143 Einsätze während der gesamten 24-stündigen Dienstschicht
- Nächtlicher Schwerpunkt: Zwischen Mitternacht und 05:00 Uhr insbesondere in der Bochumer Innenstadt
- Häufigste Ursache: Übermäßiger Alkoholkonsum im Zusammenhang mit den Halloween-Feierlichkeiten
- Brandeinsatz: Um 19:20 Uhr brannte Unrat auf der Fahrbahn der Josef-Haumann-Straße in Bochum-Wattenscheid. Die Feuerwehr löschte den Brand mit einem Strahlrohr.
Lediglich der Rettungsdienst registrierte ein erhöhtes Einsatzaufkommen. Zwischen Mitternacht und 05:00 Uhr lag der Einsatzschwerpunkt insbesondere in der Bochumer Innenstadt. Häufigste Ursache für die Einsätze war übermäßiger Alkoholkonsum im Zusammenhang mit den Halloween-Feierlichkeiten.
Insgesamt kam es während der 24-stündigen Dienstschicht zu 143 Rettungsdiensteinsätzen.
Zu einem Brandeinsatz kam es bereits um 19:20 Uhr auf der Josef-Haumann-Straße in Bochum-Wattenscheid. Dort brannte Unrat auf der Fahrbahn. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer mit einem Strahlrohr schnell ablöschen.
Die Feuerwehr Bochum zieht daher eine insgesamt positive Bilanz der Halloween-Nacht. Dank des überwiegend verantwortungsbewussten Verhaltens der Feiernden blieb das Einsatzgeschehen für die Feuerwehr überschaubar.
Quelle: Feuerwehr Bochum
Bildquelle: Feuerwehr Bochum
Polizei.news informiert | Erste Hilfe beim Feiern
Bewusstlos nach Alkohol: Atmung prüfen und Hilfe holen
Eine nicht ansprechbare Person braucht sofort Hilfe. Gehen Sie nicht davon aus, dass sie lediglich ihren Rausch ausschläft. Prüfen Sie Bewusstsein und Atmung und veranlassen Sie den Notruf 112.
1. Reaktion und Atmung kontrollieren
Sprechen Sie die Person deutlich an und rütteln Sie vorsichtig an ihren Schultern. Reagiert sie nicht, rufen Sie Umstehende zu Hilfe. Machen Sie die Atemwege durch vorsichtiges Neigen des Kopfes nach hinten und Anheben des Kinns frei. Prüfen Sie höchstens zehn Sekunden, ob die Person normal atmet.
2. Bei normaler Atmung: stabile Seitenlage
Ist die Person bewusstlos, atmet aber normal, bringen Sie sie in die stabile Seitenlage. Alarmieren Sie 112, falls noch nicht geschehen. Decken Sie die Person zu, bleiben Sie bei ihr und kontrollieren Sie wiederholt die Atmung.
3. Bei fehlender normaler Atmung: Wiederbelebung
Atmet die bewusstlose Person nicht normal oder bestehen Zweifel daran, beginnen Sie unverzüglich mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Lassen Sie möglichst eine weitere Person 112 anrufen und folgen Sie den Anweisungen der Leitstelle.
Gut zu wissen: Bei Bewusstlosigkeit können Schutzreflexe ausfallen. Dadurch können Erbrochenes oder andere Flüssigkeiten in die Atemwege gelangen.
Praktischer Tipp: Teilen Sie die Aufgaben unter Helfenden auf: Eine Person betreut den Betroffenen, eine andere setzt den Notruf ab und weist den Rettungsdienst ein.
Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion