Meterhohe Flammen schlagen aus brennendem Auto – Kraftstoff entzündet sich immer wieder

Kleve (Nordrhein-Westfalen). Bei einem Fahrzeugbrand in der Brüningstraße haben sich am Freitagabend, 6. November, wiederholt meterhohe Flammen entwickelt. Austretender Kraftstoff entzündete sich während der Löscharbeiten mehrfach.

Der Löschzug Kleve war um 22:43 Uhr alarmiert worden. Die Feuerwehr verhinderte, dass die Flammen auf ein unmittelbar daneben abgestelltes Fahrzeug übergriffen.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Einsatzort: Brüningstraße in Kleve.
  • Alarmierung: Freitag, 6. November, um 22:43 Uhr.
  • Lage: Pkw in Vollbrand; Gefahr für ein weiteres Fahrzeug und angrenzende Sträucher.
  • Besonderheit: Austretender Kraftstoff entzündete sich wiederholt.
  • Einsatzdauer: Rund eineinhalb Stunden.

Austretender Kraftstoff lässt Flammen meterhoch auflodern

Beim Eintreffen der ehrenamtlichen Einsatzkräfte stand der Pkw bereits in Vollbrand. Die Flammen drohten auf ein weiteres Fahrzeug sowie angrenzende Sträucher überzugreifen.

Die Feuerwehr begann sofort mit der Brandbekämpfung über ein C-Rohr. Während der Löscharbeiten entzündete sich jedoch wiederholt austretender Kraftstoff. Dadurch flammte das Feuer mehrfach meterhoch auf.

Daraufhin setzten die Einsatzkräfte zusätzlich Löschschaum ein und bedeckten das Fahrzeug vollständig damit. So konnte ein erneutes Aufflammen verhindert werden.

Zweites Fahrzeug bleibt unbeschädigt

Ein weiterer Trupp schützte das unmittelbar daneben abgestellte Auto mit einem zweiten C-Rohr. Dieses Fahrzeug blieb unbeschädigt.

Abschließend kontrollierte die Feuerwehr den ausgebrannten Pkw mit einer Wärmebildkamera. Danach übergab sie die Einsatzstelle an die Polizei. Insgesamt dauerte der Einsatz etwa eineinhalb Stunden.

 

Quelle: Feuerwehr Kleve
Bildquelle: Feuerwehr Kleve


Polizei.news erklärt | Brandbekämpfung

Warum hilft Löschschaum bei brennendem Kraftstoff?

Bei brennbaren Flüssigkeiten spielen die entstehenden Dämpfe eine entscheidende Rolle: Treffen sie auf Sauerstoff und eine Zündquelle, können sie sich entzünden.

Eine Schaumdecke trennt Brennstoff und Luft

Löschschaum bildet eine geschlossene Schicht auf der Flüssigkeitsoberfläche. Diese erschwert den Kontakt mit Sauerstoff und unterdrückt die Freisetzung weiterer brennbarer Dämpfe. Dadurch kann die Feuerwehr auch ein erneutes Entzünden verhindern.

Nicht jeder Fahrzeugbrand erfordert Schaum

Wasser ist bei Fahrzeugbränden grundsätzlich ein geeignetes Löschmittel. Brennende Flüssigkeiten können jedoch einen zusätzlichen Schaumeinsatz erforderlich machen. In Kleve reagierten die Einsatzkräfte damit gezielt auf den immer wieder aufflammenden Kraftstoff.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion