Messerangriff an Bushaltestelle: Schwer verletzter Mann flüchtet zu Passanten
Wülfrath (Nordrhein-Westfalen). Nach einem Messerangriff an der Bushaltestelle „Wülfrath Stadtmitte“ hat die Polizei am Donnerstag, 5. November 2026, einen 39-Jährigen festgenommen. Ein 41-jähriger Mann erlitt schwere Verletzungen am Arm.
Gegen 13:30 Uhr waren die beiden Männer an der Straße „Am Diek“ zunächst in einen verbalen Streit geraten. Daraus entwickelte sich eine Rangelei, bei der der 39-Jährige seinen Kontrahenten mit einem Messer am Arm verletzt haben soll.
Verletzter flüchtet und macht Passanten aufmerksam
Nach dem Angriff rannte der 41-Jährige davon und machte Passanten auf sich aufmerksam. Diese alarmierten die Polizei, die wenig später mit mehreren Streifenwagen vor Ort war.
Die Einsatzkräfte trafen den Beschuldigten in Tatortnähe an, nahmen ihn fest und stellten das Tatmesser sicher. Der Anlass des Streits ist bislang ungeklärt.
Tatverdächtiger war bereits per Haftbefehl gesucht
Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 39-jährigen syrischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in Wülfrath. Er war bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten. Zudem lag gegen ihn ein offener Haftbefehl vor.
Der Mann wurde zur Wache gebracht und verbrachte die Nacht im Gewahrsam. Nach Angaben der Polizei war für Freitag, 6. November 2026, eine Vorführung vor einem Haftrichter vorgesehen. Zum Ergebnis enthält die Mitteilung keine Angaben.
Der verletzte 41-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. Laut Polizei stand er bei der Auseinandersetzung unter erheblichem Alkoholeinfluss.
Beide Beteiligten waren der Polizei bereits als Betäubungsmittelkonsumenten bekannt.
Quelle: Kreispolizeibehörde Mettmann
Bildquelle: Symbolbild © Kreispolizeibehörde Mettmann
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