Loch in Lkw-Tank gebohrt: Dieseldiebe lassen 730 Liter Kraftstoff ab (Zeugenaufruf)

Edesheim (Rheinland-Pfalz). Unbekannte Täter haben auf dem Parkplatz der Tank- und Rastanlage Pfälzer Weinstraße West 730 Liter Diesel aus einem niederländischen Lastwagen abgelassen.

Die Tat ereignete sich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag. Die Diebe bohrten ein kreisrundes Loch in den Tank des abgestellten Lkws und ließen darüber den Kraftstoff ab.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Tatort: Parkplatz der Tank- und Rastanlage Pfälzer Weinstraße West an der A65 bei Edesheim.
  • Tatzeit: In der Nacht von Donnerstag auf Freitag.
  • Vorgehen: Die Täter bohrten ein kreisrundes Loch in den Tank eines niederländischen Lkws.
  • Kraftstoffmenge: 730 Liter Diesel wurden abgelassen.
  • Zeugen gesucht: Die Polizei Edenkoben bittet um Hinweise zur Tat und zu den beteiligten Personen.

Wer hat verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet?

Hinweise zur Tat oder zu den tatbeteiligten Personen nimmt die Polizei Edenkoben unter der Telefonnummer 06323 9550 oder per E-Mail an piedenkoben@polizei.rlp.de entgegen.


 

Quelle: Polizeidirektion Landau
Bildquelle: GoogleMaps


Polizei.news informiert | Schutz vor Kraftstoffdiebstahl
Auch der Zugang zum Tank zählt

Ein verschlossener Tankdeckel schützt nicht vor jedem Angriff. In diesem Fall wurde der Kraftstoff durch ein gebohrtes Loch abgelassen. Bei der Vorsorge kommt es deshalb auch auf den Abstellort und die Zugänglichkeit des Tanks an.

Abstellplätze bewusst wählen

Gut ausgeleuchtete Parkflächen können die Beobachtung verdächtiger Aktivitäten erleichtern. Wo möglich, sollten Fahrzeuge so stehen, dass Tanks und Hecktüren nicht frei zugänglich sind.

Betriebsgelände zusätzlich sichern

Die Polizei empfiehlt, Tanks und Dieselbehälter gegen unbefugten Zugriff zu sichern, Zufahrten zu kontrollieren oder abzusperren und größere Kraftstoffvorräte nicht frei zugänglich zu lagern.

Bei verdächtigen Vorgängen Abstand halten

Wer während einer Pause verdächtige Aktivitäten am Lastwagen bemerkt, sollte sich nicht selbst in Gefahr bringen. Im Fahrerhaus bleiben und die Polizei über 110 verständigen. Angaben zu Fahrzeugen, Kennzeichen und Personen können den Einsatzkräften helfen.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion