Kleinflugzeug stürzt auf Autobahn A2 und geht in Flammen auf – zwei Menschen tot
Burg (Sachsen-Anhalt). Auf der Autobahn A2 ist am Freitagnachmittag, 6. November 2026, ein Kleinflugzeug abgestürzt und in Brand geraten. Beide Insassen kamen ums Leben.
Das Unglück ereignete sich gegen 14:48 Uhr zwischen Burg und dem Autobahnparkplatz Krähenberge, nordöstlich von Magdeburg. Die Maschine schlug auf der Fahrbahn in Richtung Hannover auf. Die Absturzursache ist bislang ungeklärt.
Flugzeug gerät nach Absturz in Brand
Nach Polizeiangaben stürzte die Maschine aus bislang unbekannter Ursache auf die Fahrbahn und geriet in Brand. Große Teile des Flugzeugs wurden zerstört. Trümmer lagen auf der Fahrbahn und an einer Böschung.
Feuerwehr und Rettungsdienste rückten zur Unfallstelle aus. Die beiden Insassen konnten jedoch nur noch tot aus dem Flugzeug geborgen werden.
Autos oder andere Fahrzeuge auf der Autobahn waren nach bisherigen Erkenntnissen nicht in das Unglück verwickelt.
Maschine gehörte dem Aero Club Kropp
Das Flugzeug gehörte dem Aero Club Kropp im schleswig-holsteinischen Kreis Schleswig-Flensburg. Das bestätigte der Vereinsvorsitzende gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.
An Bord befanden sich demnach ein Vereinsmitglied und eine weitere Person. Nähere Angaben zur Identität der beiden Todesopfer machte der Vorsitzende zunächst nicht.
A2 am späten Abend wieder freigegeben
Die Autobahn wurde nach dem Absturz in Fahrtrichtung Hannover vollständig gesperrt. Nach der Bergung des Flugzeugs durch ein Abschleppunternehmen konnte die Strecke am späten Abend wieder freigegeben werden.
Nach Angaben des Landkreises Jerichower Land waren Feuerwehren aus mehreren Orten, der Rettungsdienst, die psychosoziale Notfallversorgung und der Kreisbrandmeister im Einsatz.
Die Polizei sucht Personen, die den Absturz beobachtet haben oder Angaben zu vorausgegangenen Flugbewegungen der Maschine machen können. Die Ursache des Unglücks ist weiterhin Gegenstand der Untersuchungen.
Quelle: NDR / MDR / ZDFheute / Deutsche Presse-Agentur (dpa), unter Berufung auf Polizei und Landkreis Jerichower Land
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Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion