Gefährliche Falle im Berufsverkehr: Nagelbretter zerfetzen zwei Reifen eines BMW
Erkrath (Nordrhein-Westfalen). Zwei Reifen eines BMW sind am Freitagmorgen, 6. November 2026, beim Überfahren einer mit Nägeln und Schrauben präparierten Holzlatte geplatzt. Auf knapp 200 Metern lagen weitere Nagelbretter und zahlreiche einzelne Nägel und Schrauben auf der Fahrbahn.
Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen davon aus, dass das Nagelbrett absichtlich ausgelegt wurde. Sie ermittelt wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und sucht Zeugen sowie mögliche weitere Betroffene.
Präparierte Holzlatte steckt noch in der Felge
Der 20-Jährige war gegen 5:50 Uhr mit seinem BMW auf der Fuhlrottstraße in Richtung Schimmelbuschstraße unterwegs, als plötzlich zwei Reifen platzten. Er hielt an und stellte fest, dass er über eine mit Nägeln und Schrauben präparierte Holzlatte gefahren war. Diese steckte noch in der Felge eines Rads.
Bei der anschließenden Nachschau entdeckte der Autofahrer weitere solcher Nagelbretter sowie größere Mengen einzelner Nägel und Schrauben auf der Fahrbahn. Die Gegenstände lagen auf einer Strecke von knapp 200 Metern zwischen den Kreuzungsbereichen Fuhlrottstraße/Schliemannstraße und Dörpfeldstraße/Fuhlrottstraße verteilt.
Polizei sichert Spuren – Kehrmaschine reinigt Fahrbahn
Der Mettmanner alarmierte die Polizei. Die Einsatzkräfte nahmen den Sachverhalt auf, leiteten Ermittlungen ein und stellten Spuren sowie Beweismittel sicher.
Anschließend reinigte eine städtische Kehrmaschine die Fahrbahn. Danach wurde die Straße wieder für den Verkehr freigegeben.
Der BMW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. An dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.
Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht?
Die Polizei sucht Personen, die im Bereich der genannten Straßen verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sonstige Hinweise geben können.
Hinweise nimmt die Polizei Erkrath jederzeit unter 02104 9480-6450 entgegen. Unter derselben Telefonnummer können sich auch weitere Betroffene melden, die der Polizei bislang möglicherweise nicht bekannt sind.
Quelle: Kreispolizeibehörde Mettmann
Bildquelle: Kreispolizeibehörde Mettmann
Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion