Frau attackiert Wachmann mit Flaschen und Verkehrsschild, dann schlägt sie eine Polizistin

Berlin-Mariendorf (Berlin). Eine 39-Jährige soll in der Nacht einen Sicherheitsmitarbeiter eines Männerwohnheims mit Glasflaschen und einem Verkehrsschild angegriffen haben. Bei ihrem späteren Antreffen in einem Schnellrestaurant schlug sie einer Polizistin ins Gesicht.

Nach derzeitigem Kenntnisstand hatte die Frau gegen 3 Uhr ohne Erlaubnis das Wohnheim in der Lankwitzer Straße betreten. Ein 54-jähriger Sicherheitsmitarbeiter begleitete sie aus dem Gebäude.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ort: Männerwohnheim in der Lankwitzer Straße in Berlin-Mariendorf.
  • Vorwurf: Eine 39-Jährige soll einen Sicherheitsmitarbeiter mit Glasflaschen und einem aus dem Sockel gezogenen Verkehrsschild attackiert haben.
  • Gegenwehr: Der 54-Jährige soll ausgewichen sein und Tierabwehrspray eingesetzt haben.
  • Polizeieinsatz: In einem nahegelegenen Schnellrestaurant schlug die Tatverdächtige einer Polizistin ins Gesicht.
  • Festnahme: Die Frau leistete Widerstand. Ein Beamter verletzte sich dabei am Fuß. Die 39-Jährige wurde in Polizeigewahrsam gebracht.

Glasflaschen geworfen und Verkehrsschild aus Sockel gezogen

Nachdem der Sicherheitsmitarbeiter die Frau aus dem Wohnheim begleitet hatte, soll sie mehrere Glasflaschen nach ihm geworfen haben. Anschließend habe sie ein vorläufig aufgestelltes Verkehrsschild aus dem Sockel gezogen und damit nach dem Mann geschlagen.

Beiden Angriffen soll der 54-Jährige ausgewichen sein. Er habe sich mit Tierabwehrspray gegen die Angriffe gewehrt. Nach Angaben der Polizei wurde der Sicherheitsmitarbeiter bei dem Geschehen verletzt. Anschließend sei die Frau geflüchtet.

Polizistin im Schnellrestaurant ins Gesicht geschlagen

Alarmierte Polizeikräfte trafen die Tatverdächtige in einem nahegelegenen Schnellrestaurant an. Dort schlug sie unvermittelt einer Polizistin ins Gesicht.

Bei der folgenden Festnahme leistete die Frau Widerstand. Dabei verletzte sich der festnehmende Beamte am Fuß.

Die 39-Jährige wurde in einen Polizeigewahrsam gebracht. Nach der Feststellung ihrer Identität und einer Blutentnahme wurde sie für die weiteren Ermittlungen eines Fachkommissariats der Kriminalpolizei eingeliefert.

 

Quelle: Polizei Berlin
Bildquelle: Symbolbild © Neydtstock/iStock.com


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Bei Gewalt helfen, ohne sich selbst zu gefährden

Hilfe bedeutet nicht zwangsläufig, körperlich einzugreifen. Auch wer Unterstützung organisiert und Beobachtungen weitergibt, kann einen wichtigen Beitrag leisten.

Andere gezielt ansprechen

Bitten Sie einzelne Umstehende konkret um Unterstützung, statt nur allgemein nach Hilfe zu rufen. Sprechen Sie beispielsweise eine Person anhand ihrer Kleidung an und bitten Sie sie, die Polizei zu verständigen.

Eigene Sicherheit berücksichtigen

Bringen Sie sich durch Ihre Hilfe nicht selbst in Gefahr. Organisieren Sie Unterstützung und vermeiden Sie es, sich unüberlegt in eine gewaltsame Auseinandersetzung zu begeben.

Als Zeuge zur Verfügung stehen

Merken Sie sich den Ablauf und auffällige Merkmale der Beteiligten. Teilen Sie den Einsatzkräften mit, dass Sie das Geschehen beobachtet haben, und geben Sie Ihre eigenen Wahrnehmungen wieder.

Praktischer Tipp: Eine konkrete Bitte wie „Sie mit der roten Jacke, holen Sie bitte Hilfe“ macht deutlich, wer angesprochen ist und welche Aufgabe übernommen werden soll.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion