Feuer frisst sich in Zwischendecke – Feuerwehr muss Scheunendecke aufsägen

Konstanz-Allmannsdorf (Baden-Württemberg). Am Freitag, 6. November 2026, um 08:47 Uhr ist die Feuerwehr zu einem Scheunenbrand in der Sonnenbühlstraße alarmiert worden. Das Feuer hatte sich in einer Zwischendecke ausgebreitet und erforderte umfangreiche Löscharbeiten.

Die Feuerwehr erhöhte die Alarmstufe und setzte unter anderem eine Rettungssäge sowie das Fognail-System ein. Die Sonnenbühlstraße wurde während des Einsatzes vollständig gesperrt. Personen kamen nicht zu Schaden.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Alarmierung: Freitag, 6. November 2026, um 08:47 Uhr in die Sonnenbühlstraße.
  • Brand: Feuer in einer Scheune mit Ausbreitung in eine Zwischendecke.
  • Maßnahmen: Innenangriff unter Atemschutz, Öffnung des Deckenbereichs und Einsatz von Netzmittel sowie Fognail-System.
  • Absicherung: Straße voll gesperrt, Nachbargebäude auf Raucheintritt kontrolliert sowie Strom und Gas am betroffenen Gebäude abgestellt.
  • Bilanz: Einsatz nach rund zwei Stunden beendet. Niemand wurde verletzt.

Alarmstufe wegen Brandausbreitung erhöht

Zunächst wurden die Hauptamtliche Wache sowie die Abteilungen Petershausen und Allmannsdorf mit dem Einsatzstichwort „B2i“ alarmiert. Beim Eintreffen bestätigte sich der Scheunenbrand.

Ein Trupp unter Atemschutz begann umgehend im Innenangriff mit der Brandbekämpfung. Parallel kontrollierten weitere Einsatzkräfte das Nachbargebäude auf Raucheintritt. Die Sonnenbühlstraße wurde vollständig gesperrt.

Aufgrund der Lage erhöhte die Feuerwehr das Einsatzstichwort auf „B3i“ und forderte ein weiteres Löschfahrzeug an. Da sich das Feuer in einer Zwischendecke ausgebreitet hatte, waren umfangreiche Löscharbeiten erforderlich.





Rettungssäge und Fognail-System im Einsatz

Zur Brandbekämpfung kamen unter anderem Netzmittel und das Fognail-System zum Einsatz. Mit einer Rettungssäge öffneten die Feuerwehrleute den betroffenen Deckenbereich.

Die hinzugezogenen Stadtwerke Konstanz stellten Strom und Gas zum betroffenen Gebäude ab. Die Feuerwehr brachte das Brandgut ins Freie und löschte es dort ab.

Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, überprüften die Einsatzkräfte den betroffenen Bereich abschließend mit einer Wärmebildkamera. Anschließend wurde die Einsatzstelle für die weiteren Ermittlungen an die Polizei übergeben.

Nach rund zwei Stunden war der Einsatz beendet. Beteiligt waren die Hauptamtliche Wache und die Abteilungen Petershausen, Allmannsdorf und Wollmatingen. Personen kamen nicht zu Schaden.

 

Quelle: Feuerwehr Konstanz
Bildquelle: Feuerwehr Konstanz


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Fognail: Löschwasser durch eine kleine Öffnung zum versteckten Feuer bringen

Brände in Hohlräumen oder Zwischendecken sind mit einem gewöhnlichen Strahlrohr nicht immer direkt erreichbar. Hier kann ein sogenannter Fognail helfen.

Eine schmale Löschlanze mit gehärteter Spitze

Das Gerät besitzt eine spitze Düse und wird an die Wasserversorgung angeschlossen. Seine Bauform ermöglicht es, Löschwasser durch kleine Öffnungen in schwer zugängliche Bereiche einzubringen.

Zerstäubtes Wasser kühlt den Brandbereich

Die Düse gibt einen zerstäubten Wasserstrahl ab. Damit kann die Feuerwehr die Temperatur im betroffenen Bereich senken und den Brand bekämpfen, bevor ein größerer Zugang geschaffen wird.

Auch für Zwischendecken geeignet

Zu den möglichen Einsatzbereichen gehören geschlossene Räume und schwer zugängliche Gebäudeteile wie Zwischendecken. Je nach Lage ergänzt das System andere Maßnahmen, etwa das Öffnen von Bauteilen.

Zum Einsatz in Allmannsdorf: Die Feuerwehr setzte sowohl das Fognail-System als auch eine Rettungssäge zum Öffnen des Deckenbereichs ein. Einzelheiten zur Reihenfolge dieser Maßnahmen wurden nicht mitgeteilt.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion