Erst Geld erpresst, dann zugeschlagen: Mann schlägt 13-Jährigem ins Gesicht

Bornheim (Nordrhein-Westfalen). Ein bislang unbekannter Mann soll zwei Jugendliche nach einer Busfahrt unter Androhung von Gewalt zur Herausgabe von Geld gezwungen haben. Obwohl die beiden Bargeld übergaben, soll er dem 13-jährigen Geschädigten anschließend ins Gesicht geschlagen haben.

Das Kriminalkommissariat 14 der Bonner Polizei fahndet auf richterlichen Beschluss mit einem Foto aus dem Bus nach dem Tatverdächtigen. Die Tat ereignete sich am 19. März 2026 gegen 12:10 Uhr nahe der Kreuzung Gartenstraße/Moselstraße.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Tatzeit: 19. März 2026, gegen 12:10 Uhr.
  • Tatort: Nähe der Kreuzung Gartenstraße/Moselstraße in Bornheim.
  • Geschädigte: Zwei Jugendliche im Alter von 13 und 16 Jahren.
  • Tatvorwurf: Räuberische Erpressung und Körperverletzung. Nach der Geldübergabe soll der Täter den 13-Jährigen ins Gesicht geschlagen haben.
  • Bildfahndung: Die Polizei veröffentlicht auf richterlichen Beschluss eine Aufnahme des Tatverdächtigen aus dem Bus.

Unbekannter war zuvor im selben Bus

Die beiden Jugendlichen waren am Tattag gemeinsam mit einem Bus unterwegs und stiegen gegen 12:00 Uhr in Bornheim aus. Der spätere Tatverdächtige hatte sich zuvor ebenfalls in diesem Bus befunden.

In der Nähe der Kreuzung Gartenstraße/Moselstraße sprach der Unbekannte die beiden an und forderte unter Androhung von Gewalt Bargeld. Aus Angst händigten die Jugendlichen ihm Geld aus.

Nachdem der Mann das Geld entgegengenommen hatte, soll er dem 13-Jährigen ins Gesicht geschlagen haben. Anschließend entfernte er sich unerkannt.

Foto aus dem Bus soll zur Identifizierung führen

Trotz umfangreicher Ermittlungen konnte die Identität des Tatverdächtigen bislang nicht festgestellt werden. Deshalb veröffentlicht die Polizei auf richterlichen Beschluss ein Foto aus dem Bus, auf dem der Unbekannte zu sehen ist.


Wer kennt den abgebildeten Tatverdächtigen?

Hinweise zur Identität des Mannes nimmt das Kriminalkommissariat 14 der Bonner Polizei unter der Telefonnummer 0228 15-0 oder per E-Mail an kk14.bonn@polizei.nrw.de entgegen.

Im Fahndungsportal wird außerdem die allgemeine Kontaktadresse poststelle.bonn@polizei.nrw.de genannt.


 

Quelle: Polizei Bonn
Bildquelle: Polizei NRW/ Fahndungsfoto


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Gewalt beobachtet: Hilfe organisieren und wichtige Einzelheiten merken

Wer eine Bedrohung oder einen Angriff beobachtet, kann helfen, ohne sich selbst körperlich in die Auseinandersetzung zu begeben.

Andere direkt um Unterstützung bitten

Sprechen Sie Umstehende gezielt an. Eine konkrete Bitte wie „Sie mit der roten Jacke, rufen Sie bitte die Polizei“ macht deutlich, wer helfen soll.

Bei akuter Gefahr den Notruf 110 wählen

Schildern Sie kurz, wo und was geschieht und wie viele Menschen betroffen sind. Warten Sie auf Rückfragen und leisten Sie Hilfe, ohne sich selbst zu gefährden.

Aussehen und Fluchtrichtung festhalten

Prägen Sie sich Kleidung, auffällige Merkmale und die Richtung ein, in die sich der Tatverdächtige entfernt. Stellen Sie sich der Polizei als Zeuge zur Verfügung und unterstützen Sie die Betroffenen, soweit dies sicher möglich ist.

Gut zu wissen: Auch kleine Details können bei der Aufklärung helfen. Schildern Sie dabei genau, was Sie selbst beobachtet haben.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion