Schreckschusspistole und 22 verbotene Böller: Grenzkontrolle endet mit Strafverfahren
Bad Bentheim (Niedersachsen). Die Bundespolizei hat gestern Nachmittag an der deutsch-niederländischen Grenze einen 24-Jährigen und einen 32-Jährigen festgestellt, die in ihrem Auto eine Schreckschusswaffe, mehrere Patronen und verbotene Böller dabeihatten.
Die beiden Männer reisten zuvor mit einem Pkw über die BAB 30 aus den Niederlanden nach Deutschland ein.
Schreckschusspistole und Patronen im Kofferraum entdeckt
Im Zuge der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen hatten Bundespolizisten das Auto gegen 16:30 Uhr in der Kontrollstelle auf dem Parkplatz Bentheimer Wald an der Autobahn 30 angehalten und kontrolliert.
Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges entdeckten die Beamten im Ladeboden des Kofferraums eine ungeladene Schreckschusspistole mit mehreren unterschiedlichen Patronen.
Solche Pistolen sehen in der Regel der Originalwaffe sehr ähnlich. Die erforderliche Erlaubnis für eine solche Waffe konnte keiner der Männer vorlegen.
22 verbotene Böller sichergestellt – Strafverfahren eingeleitet
Des Weiteren wurden 22 verbotene Böller aufgefunden. Somit bestand hier der Straftatverdacht der gemeinschaftlichen Einfuhr und des Verbringens von explosionsgefährlichen Stoffen sowie des Besitzes und Führens einer Schusswaffe.
Die Beamten nahmen dem 24-jährigen Deutschen und seinem 32-jährigen syrischen Beifahrer die Waffe, Munition und Böller ab und stellten diese sicher.
Gegen beide Männer wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim
Bildquelle: Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim
Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion