Mann zertrümmert Scheiben der Polizeiwache und geht mit Axt und Machete auf Beamte zu

Hagen (Nordrhein-Westfalen). Ein 52-jähriger Hagener beschädigte am späten Dienstagabend, 3. November 2026, mit einer Axt mehrere Fensterscheiben der Polizeiwache Haspe in erheblichem Umfang.

Nach bisherigen Erkenntnissen stand der Mann gegen 21:30 Uhr vor der Wache in der Vollbrinkstraße. Er schlug mit der etwa einen Meter langen Axt mehrfach auf das Gebäude ein. Dabei gelang es ihm nicht, in die Wache einzudringen.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Angriff: Ein 52-Jähriger beschädigte mit einer Axt mehrere Fensterscheiben der Polizeiwache Haspe.
  • Bedrohung: Anschließend ging er mit einer Axt und einer Machete auf Polizeibeamte zu.
  • Einsatz: Durch gezielte Ansprache erreichten die Beamten, dass der Mann seine Waffen wegwarf. Danach überwältigten sie ihn.
  • Ausgang: Niemand wurde verletzt. Der Mann wurde nach ärztlicher Begutachtung in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.

Mann geht mit Axt und Machete auf Polizeibeamte zu

Wenige Minuten später trafen mehrere Streifenwagenbesatzungen in der Nähe der Polizeiwache auf den Mann. Er forderte die Polizeibeamten mehrfach auf, ihn zu erschießen. Dabei ging er mit der Axt und einer Machete in der Hand auf die Beamten zu.


Beschädigungen der Polizeiwache.

In dieser Extremsituation handelten die Einsatzkräfte sehr besonnen und erkannten die psychische Ausnahmesituation des 52-Jährigen. Durch ihre klare und gezielte Ansprache gelang es ihnen, dass der Mann seine Bewaffnung wegwarf.

Sie überwältigten den Hagener, ohne ihn zu verletzen.

Unterbringung nach ärztlicher Begutachtung

Mitarbeiter des Hagener Ordnungsamtes und des Rettungsdienstes brachten den 52-Jährigen nach einer ärztlichen Begutachtung in einer psychiatrischen Einrichtung unter.

Bei dem Angriff verletzte der Mann weder Passanten noch Einsatzkräfte. Die Polizeibeamten fanden bei einer Durchsuchung der Kleidung noch einen Bunsenbrenner sowie ein Messer.

 

Quelle: Polizei Hagen
Bildquelle: Polizei Hagen


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Abstand halten und Hilfe verständigen

Wer eine bewaffnete Bedrohung beobachtet, sollte sich aus dem Gefahrenbereich entfernen und die Polizei verständigen. Versuchen Sie nicht, die Person selbst zu entwaffnen.

Einen sicheren Ort aufsuchen

Halten Sie Abstand und vermeiden Sie eine Konfrontation. Bleiben Sie nicht stehen, um das Geschehen zu filmen oder aus der Nähe zu beobachten.

Der Polizei konkrete Angaben machen

Nennen Sie beim Notruf 110 den genauen Ort. Beschreiben Sie die Person, die erkennbaren Waffen und ihr Verhalten möglichst sachlich. Teilen Sie auch mit, in welche Richtung sie sich bewegt.

Anweisungen der Einsatzkräfte beachten

Halten Sie Zugänge und Zufahrten frei. Nähern Sie sich weder der bewaffneten Person noch abgelegten Waffen und folgen Sie den Anweisungen der Polizei.

Praktischer Tipp: Wenn Sie sich in Sicherheit befinden, merken Sie sich markante Orientierungspunkte für die Ortsangabe – etwa eine Hausnummer, Kreuzung oder Haltestelle.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion