Nach Wildschwein-Kollision gegen Baum geprallt – Beifahrerin schwer verletzt

(Jarmen/Groß Toitin, Mecklenburg-Vorpommern). Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der 53-jährige deutsche Fahrzeugführer und seine 49-jährige deutsche Beifahrerin mit einem Pkw Suzuki die B110 aus Richtung Jarmen kommend in Fahrtrichtung Groß Toitin.

Als plötzlich ein Stück Schwarzwild auf die Fahrbahn lief, kam es trotz sofort eingeleiteter Gefahrenbremsung zu einer Kollision.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ort: B110 aus Richtung Jarmen in Fahrtrichtung Groß Toitin
  • Beteiligte: 53-jähriger deutscher Suzuki-Fahrer und seine 49-jährige deutsche Beifahrerin
  • Unfallhergang: Kollision mit einem Wildschwein trotz sofort eingeleiteter Gefahrenbremsung
  • Folgekollision: Pkw kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr einen Leitpfosten und prallte gegen einen Baum
  • Verletzungen: Fahrer leicht und Beifahrerin schwer verletzt; beide per Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht
  • Sachschaden: Etwa 9.000 Euro am Fahrzeug
  • Bergung: Suzuki nicht mehr fahrbereit; Bergung durch ein Abschleppunternehmen

Nach dem Zusammenstoß verlor der Fahrzeugführer kurzzeitig die Kontrolle über den Pkw, sodass er nach rechts von der Fahrbahn abkam, einen Leitpfosten überfuhr und mit einem Baum kollidierte.

Bei dem Verkehrsunfall verletzte sich der Fahrzeugführer leicht und dessen Beifahrerin schwer. Beide Verletzten wurden mittels Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht.

Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 9.000 Euro. Der Pkw Suzuki war nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden.

Spuren des Schwarzwildes waren noch am Pkw erkennbar.

 

Quelle: Polizeipräsidium Neubrandenburg
Bildquelle: Symbolbild © pisaphotography/Shutterstock.com


Polizei.news informiert | Wildunfälle

Wild auf der Fahrbahn: Bremsen und unkontrolliertes Ausweichen vermeiden

Taucht plötzlich ein Wildtier auf, bleiben oft nur wenige Augenblicke zum Reagieren. Vorausschauendes Fahren und eine angepasste Geschwindigkeit können helfen, das Unfallrisiko zu verringern.

1. Bei Wildsichtung abbremsen und abblenden

Verringern Sie die Geschwindigkeit und schalten Sie das Fernlicht aus, wenn Sie Wild am Straßenrand oder auf der Fahrbahn sehen. Grelles Licht kann die Tiere blenden und orientierungslos machen.

2. Bei unvermeidbarer Kollision die Spur halten

Ist ein Zusammenstoß nicht mehr zu vermeiden, bremsen Sie kräftig und halten Sie das Lenkrad fest. Vermeiden Sie unkontrollierte Ausweichmanöver, die zu einem Abkommen von der Fahrbahn oder einem Zusammenstoß mit dem Gegenverkehr führen können.

3. Nach dem Unfall absichern und Hilfe holen

Schalten Sie die Warnblinkanlage ein, ziehen Sie eine Warnweste an und sichern Sie die Unfallstelle ohne eigene Gefährdung ab. Verständigen Sie die Polizei und bei Verletzten den Rettungsdienst über die 112. Halten Sie Abstand zu verletzten Wildtieren.

Gut zu wissen: Verletzte Wildtiere können sich aus Angst oder Schmerzen heftig wehren. Fassen Sie sie nicht an und folgen Sie einem geflüchteten Tier nicht.

Praktischer Tipp: Merken Sie sich den genauen Unfallort und die Fluchtrichtung des Tieres. Geben Sie diese Informationen bei der Unfallmeldung weiter.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion