Herbstgefahr auf den Straßen: Polizei warnt vor schlechter Sicht und falschen Reifen
(Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen). Kürzere Tage, sinkende Temperaturen, liegengebliebenes Laub und mehr Niederschlag – bereits jetzt haben sich die Bedingungen auf den Straßen im Vergleich zum Sommer deutlich verändert.
Dadurch werden beispielsweise Fußgängerinnen und Fußgänger von anderen Verkehrsteilnehmenden oftmals später wahrgenommen.
Deshalb steigt die Bedeutung einer guten Sichtbarkeit: Helle oder reflektierende Kleidung kann dazu beitragen, die eigne Sichtbarkeit deutlich zu erhöhen.
Ob auf dem Fahrrad oder dem E-Scooter. Hier sollte stets auf eine funktionierende Beleuchtung geachtet und diese dann auch eingeschaltet werden. Selbst, wenn es «nur mal eben» bis zur nächsten Ecke geht.
Reifen und Beleuchtung rechtzeitig überprüfen
Autofahrerinnen und Autofahrern empfiehlt die Polizei bereits jetzt, die Bereifung ihres Fahrzeugs zu überprüfen und mit dem Wechsel auf geeignete Reifen nicht erst bis zum Einbruch des Winters zu warten. Winter- und Allwetterreifen sind speziell für niedrige Temperaturen und winterliche Straßenverhältnisse ausgelegt, weshalb sie maßgeblich zur Verkehrssicherheit beitragen können. Entscheidend ist dabei nicht nur die Profiltiefe, sondern auch der allgemeine Zustand sowie das Alter der Reifen. Ebenso wichtig ist eine funktionierende Beleuchtung, um nicht nur selber sehen zu können, sondern auch um gesehen zu werden.
Die Polizei empfiehlt deshalb:
- Reifen rechtzeitig und regelmäßig kontrollieren
- Nicht auf den ersten Schnee warten, sondern bereits vorher die Reifen wechseln
- Fahrweise anpassen. Auch mit geeigneten Reifen gilt bei Nässe, eingeschränkter Sicht, Dunkelheit, Schnee und Glätte: Geschwindigkeit reduzieren und genügend Abstand halten!
Situative Winter- und Allwetterreifenpflicht
In Deutschland gilt bei winterlichen Straßenverhältnissen wie beispielsweise Schneeglätte, Glatteis oder Schneematsch eine situative Winter- bzw. Allwetterreifenpflicht. Kraftfahrzeuge dürfen dann nur mit Reifen genutzt werden, die eine entsprechende Kennzeichnung haben. Entscheidend ist das sogenannte «Alpine-Symbol» auf der Reifenflanke. Das Piktogramm zeigt eine Schneeflocke vor einem Berg mit drei Gipfeln (siehe Bild).
Wer mit einer ungeeigneten Bereifung unterwegs ist, muss mit einem Bußgeld rechnen.
Quelle: Polizei Düsseldorf
Bildquelle: Polizei Düsseldorf