Radlader mitten im See entdeckt: Polizei steht vor ungewöhnlichem Rätsel

(Neubrandenburg, Mecklenburg-Vorpommern). Am heutigen Tag gegen 07:15 Uhr machte ein Spaziergänger eine ungewöhnliche Entdeckung im Neubrandenburger Tollensesee, die so ungewöhnlich war, dass er dies der Einsatzleitstelle der Polizei mitteilen musste.

Die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg waren beim Eintreffen am Einsatzort ebenso erstaunt, wie der Hinweisgeber am Telefon.

Zirka fünf Meter vom Ufer entfernt im Wasser stand ein Radlader, der ungefähr knietief im Sand eingesunken war. Die Türen der Fahrerkabine standen offen und ein Zündschlüssel konnte nicht festgestellt werden.

Diese Auffindesituation und die Information des Vermieters, der angab, dass die Arbeitsmaschine für die Bauarbeiten an der dortigen Brücke eingesetzt wurde, erhärtete den Verdacht einer Diebstahlshandlung. Der Radlader wurde am gestrigen Tag gegen 16:00 Uhr verschlossen an der Baustelle abgestellt.

Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 20.000 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei hat daher die Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls und des unbefugten Gebrauchs eines Kraftfahrzeuges aufgenommen.


Zeugenaufruf

Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer im genannten Zeitraum verdächtige Personen in diesem Bereich beobachtet hat oder andere sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, sich beim Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224, über das Digitale Polizeirevier unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.


 

Quelle: Polizeipräsidium Neubrandenburg
Bildquelle: Symbolbild Polizei.news-Redaktion / KI-generiert mit OpenAI