Trost auf vier Pfoten: Polizei bekommt 20 Teddybären für Kinder in Not

(Goslar, Niedersachsen). Im polizeilichen Alltag gibt es viele Situationen, bei denen auch Kinder unmittelbar beteiligt sind.

Bei Verkehrsunfällen, häuslicher Gewalt oder auch nach Grenzverletzungen sind Kinder einer besonderen Belastung ausgesetzt. In der Vergangenheit konnte die Polizei betroffenen Kindern mit kleinen Kuschelteddys eine Freude bereiten. Die Bären spenden den Kindern Trost, lenken von belastenden Situationen ab und helfen, das Erlebte besser verarbeiten zu können.

20 Teddybären für belastete Kinder

Die Polizei Goslar freut sich daher über 20 Teddybären, die vom «Herrenabend mit Damen» finanziert und der «Bad Harzburg Stiftung» überreicht werden.


Von links: Stephani Gobernack (Beauftragte für Jugendsachen der PI Goslar), Hartmut Weber, Thomas Kregel (beide Harzburger Stiftung), Hans-Heinrich Haase-Fricke (Herrenabend mit Damen) und Martin Görlich (Leiter PK Bad Harzburg)

Streifenwagen mit Teddybären

Teddys vermitteln ein Gefühl von Geborgenheit

Die Beauftragte für Jugendsachen im Präventionsteam der Polizeiinspektion Goslar, Stephani Gobernack, freut sich über die Geste: «Wir haben mit den Teddys in der Vergangenheit bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Gerade für Kinder, die bei belastenden Einsätzen verängstigt sind oder sich alleine fühlen, können sie eine wichtige Unterstützung sein. Die kuscheligen Teddys vermitteln den Kleinen in schwierigen Situationen ein Gefühl von Geborgenheit.» Hartmut Weber von der Bad Harzburg Stiftung ergänzt: «Aus der Psychologie wissen wir, dass bei Kindern das Streicheln von weichem Fell instinktiv Sicherheit und Entspannung auslöst. Deswegen sind die Teddys ganz sicher sehr hilfreich».

Unterstützung für soziale Projekte

Die Bad Harzburg Stiftung setzt sich mit großem Engagement für soziale Projekte in Bad Harzburg ein. Mit der Übergabe der Teddybären leistet sie so einen wichtigen Beitrag zur emotionalen Stabilisierung betroffener Kinder.

 

Quelle: Polizeiinspektion Goslar
Bildquelle: Polizeiinspektion Goslar