Bluttat an Privatschule: 18-Jährige und 30-Jähriger tot – Ex-Freund (19) festgenommen
(Gosen-Neu Zittau, Brandenburg). Bei einer Gewalttat an einer Schule in Gosen-Neu Zittau sind zwei Menschen getötet worden. Bei den Opfern soll es sich um eine 18-jährige Schülerin und einen 30-jährigen Mann handeln. Die Polizei nahm einen 19-jährigen Deutschen als dringend Tatverdächtigen vorläufig fest.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler handelt es sich nicht um einen Amoklauf, sondern um eine Beziehungstat. Bei dem festgenommenen 19-Jährigen soll es sich um den Ex-Freund der getöteten 18-Jährigen handeln.
Gegen 13.45 Uhr gingen am Donnerstag, 27. August 2026, mehrere Notrufe bei der Polizei ein. Gemeldet wurde eine Gewalttat an einer Schule.
Als die Einsatzkräfte am Campus der Docemus-Privatschule eintrafen, fanden sie zwei tödlich verletzte Personen.
18-Jährige und 30-jähriger Mann getötet
Bei den beiden Getöteten soll es sich um eine 18-jährige Schülerin und einen 30-jährigen Mann handeln.
Nach Angaben von Polizeiticker soll der 30-Jährige Hausmeister der Schule gewesen sein und versucht haben, den mutmasslichen Täter aufzuhalten. Diese Details wurden in der ersten offiziellen Polizeimeldung allerdings noch nicht bestätigt.
19-Jähriger als dringend Tatverdächtiger festgenommen
Polizeibeamte nahmen einen 19-jährigen Deutschen vorläufig fest. Nach gegenwärtigem Ermittlungsstand gilt er als dringend tatverdächtig.
Bei dem jungen Mann soll es sich um den Ex-Freund der getöteten 18-Jährigen handeln. Ob er die Schule aktuell besucht oder früher dort Schüler war, war zunächst unklar.
Polizei geht von Beziehungstat aus
Die Ermittler betonten, dass sie nach den bisherigen Erkenntnissen nicht von einem Amoklauf ausgehen.
Vielmehr deutet der aktuelle Ermittlungsstand auf eine Beziehungstat hin. Nach der Festnahme bestand nach Einschätzung der Behörden keine weitere Gefahr für Schüler und Lehrkräfte.
Grossaufgebot von Polizei und Rettungskräften
Der Bereich rund um den Campus wurde weiträumig abgesperrt. Zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren vor Ort.
Kriminaltechniker begannen mit der Spurensicherung. Schüler und Angehörige wurden betreut und die Kinder nach und nach ihren Erziehungsberechtigten übergeben.
Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an
Die Ermittlungen zum genauen Tatablauf, zum Motiv und zu den Hintergründen der Gewalttat dauern an.
Die zuständigen Ermittlungsbehörden untersuchen den Fall weiter.
Quelle: Polizei Brandenburg
Bildquelle: Google Maps / mit KI bearbeitet