Aachen, Nordrhein-Westfalen: Machete, Messer, Totschläger – brisanter Fund im Zug
Die Bundespolizei in Aachen kontrolliert einen 48-jährigen Belgier und findet im Rucksack eine Machete, ein Messer sowie einen selbstgebauten Totschläger auf.
Beschuldigter verstrickt sich in Widersprüche.
Am Samstag (20.06.26) kontrollierte die Bundespolizei in Aachen einen Zug nach der erfolgten Einreise aus Belgien. Hierbei fiel ihnen ein Mann mit Rucksack ins Auge.
Bei einer Kontrolle durch die Beamten hatte er sich mit einer belgischen Identitätskarte ausgewiesen.Scheinbar hatten die Beamten den richtigen Riecher – der Mann wird gefragt, ob er gefährliche Gegenstände mit sich führen würde. Dies verneinte er zunächst, bei einer weiteren Nachfrage gab er an, lediglich ein kleines Messer zum Apfel schälen dabei zu haben.
Die Beamten durchsuchten den Rucksack und staunten nicht schlecht: Sie fanden eine Machete, einen selbstgebauten Totschläger sowie ein feststehendes Messer. Weiterhin führte der Mann ein Schraubendreher sowie ein Tierabwehrspray mit sich. Auf Nachfrage der Beamten verstrickte er sich in Widersprüche: «Zunächst benötigte er die gefährlichen Gegenstände zum Angeln», später meint er dann, «er möchte im Wald Holz hacken«.
Durch die Bundespolizei in Aachen folgt eine Strafanzeige nach dem Waffengesetz und die gefährlichen Gegenstände wurden beschlagnahmt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Belgier seine Reise fortsetzen.
Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bildquelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin